Süddeutsche Zeitung – Kunden beklagen sich über die Methoden von Gomopa

„Wenige Monate vor Vertragsunterzeichnung schrieb Gomopa noch selbst über das Unternehmen: „Primea Invest AG: Sachwert-Wundertüte getarnt als Lebensversicherung“, titelte der Dienst am 3. Februar 2014. „Eine Lebensversicherung mit sechs Prozent Rendite. Das Ganze sicher und jederzeit kündbar. Keine Provisionen, keine versteckten Kosten! So lautet das Versprechen der Primea Invest AG. Doch das scheinbar perfekte Produkt hat seine Tücken“, urteilte Gomopa. Inzwischen ist der Text auf den Internetseiten des Dienstes nicht mehr aufzufinden. „404 Not Found. Zu dieser Pressemitteilung liegen keine Informationen vor. Das kann daran liegen, dass diese Pressemitteilung nicht (mehr) existiert oder gesperrt worden ist“, heißt es lapidar auf der Webseite.“

Lesen Sie den vollständigen Artikel unter www.sueddeutsche.de

Life Trust 6 – Landgericht Berlin bestätigt Prospektfehler

Über Anwalt.de wurde dieser Beitrag am 14. Januar 2015 veröffentlicht:

Die 3. Kammer des Landgerichts Berlin hat in zwei Entscheidungen vom 05.11.2014 und 11.11.2014 den Emissionsprospekt des Life Trust 6 als fehlerhaft angesehen. Wie bereits in zwei Entscheidungen vom 29.01.2014 des Landgerichts Berlin (nicht rechtskräftig), ebenfalls zu einem der zahlreichen Life Trust Fonds, folgte auch hier das Gericht der Rechtsansicht der Kanzlei Brüllmann.

Das Gericht hat den beiden Anlegern Schadensersatz in der geltend gemachten Höhe zugesprochen, die Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig.

Der Rechtsnachfolger des deutsch-amerikanischen Emissionshaus Berlin Atlantic Capital GmbH BAC wurde aufgrund der Verletzung einer originären Aufklärungspflichtverletzung erneut zum Schadensersatz verurteilt, da das Gericht die geltend gemachten Prospektfehler als gegeben ansah. Darüber hinaus wurden auch zwei ehemalige Vorstände der BAC in einem der beiden Verfahren erneut zum Schadensersatz verurteilt.

Der Prospekt sei „unzutreffend, widersprüchlich und damit erheblich fehlerbehaftet“, so das Landgericht Berlin in seiner Entscheidung vom 05.11.2014.

Der Vortrag der Kanzlei Brüllmann, die zahlreiche Anleger der verschiedenen Life Trust Fonds vertritt, wurde somit bestätigt, wonach der Prospekt zu dem Life Trust Fonds 6 fehlerhaft ist und die Anleger nicht ausreichend über die wesentlichen Umstände und Risiken des Fonds aufklärt worden sind. Durch die Kanzlei Brüllmann wurde vorgetragen, dass das im Prospekt ausgeschlossene „Blind-Pool-Risiko“ tatsächlich bestand und der Prospekt insoweit beim Anleger einen falschen Eindruck hinterlässt. Auf Seite 5 des Prospekts wird ausgeführt, dass es bereits für 307 geeignete Policen eine Kaufoption gibt und damit das „Blind-Pool-Risiko“ nicht bestünde. Tatsächlich besteht allerdings dieses Risiko für die Anleger.

Hierdurch wurde bei den Anlegern der Eindruck erweckt, dass nur noch die Kaufverträge für den Erwerb der Lebensversicherungspolicen unterschrieben werden müssen und der Fonds dann diese ausgewählten Policen erwerben kann. Dies war allerdings offensichtlich nicht der Fall. Gemäß der Leistungsbilanz der Gründungsgesellschaft des Life Trust Fonds aus dem Jahre 2007 hatte der Life Trust 6 Fonds lediglich 92 Policen erworben und damit deutlich weniger als im Prospekt dargestellt.

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Der aktuelle Bericht der CIG WIRELESS CORP. – oh je!

UNITED STATES

SECURITIES AND EXCHANGE COMMISSION

WASHINGTON, D.C. 20549

___________

FORM 8-K

CURRENT REPORT

Pursuant to Section 13 or 15(d) of the
Securities Exchange Act of 1934

Date of report (Date of earliest event reported) December 31, 2014

CIG WIRELESS CORP.

(Exact name of registrant as specified in Charter)

Nevada 000-53677 68-0672900
(State or other jurisdiction ofincorporation) (Commission file no.) (IRS employer identification no.) 

 

11120 South Crown Way, Suite 1, Wellington, Florida 33414
(Address of principal executive offices)

(561) 701-8484

 

(Registrant’s telephone number, including area code) 

Former Name or Former Address, if Changed Since Last Report )

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Aktuelle Berichte der CIG Wireless verheißen wieder nichts Gutes für die Anleger

Den aktuellen Berichten der CIG Wireless zufolge wurde die Finanzierung mit Macquarie gegen eine Gebühr von 0,5 Millionen Dollar gekündigt. Dort steht u.a. zu lesen: “In addition, during the third quarter 2014, we terminated a financing arrangement with Macquarie Capital and paid a termination fee of $0.5 million. $0.2 million was offset against an accrual for financing fees related to the proceeds of $3.0 million received from the Fir Tree Investors through the issuance of Series A-1 Preferred Stock and Series A-2 Preferred Stock on March 7, 2014 (Note 7). The remaining $0.3 million was expensed and recorded under indemnity and other fees in the statements of operations for the three months ended September 30, 2014.”

Hier finden Sie den Link zu den Berichten 10-Q und 8-K sowie der Übernahme der CIG Wireless, nachdem Stephan Brückl den Weg dazu bereitet hatte:

http://www.cigwireless.com/investors/financial-information/sec-filings.html

Sofern jetzt eine Abrechnung für die Infra Trust Fonds erfolgen würde, dürfte wohl Folgendes zu berücksichtigen sein:

Die rund 180 Masten generieren eine Nettomiete (Tower Cash Flow) in Höhe von 4 Mio. USD pro Jahr. Bei einem durchschnittlichen Multiplikator von 15 würde sich ein Portfoliowert von rd. 60 Mio. USD ergeben.

Davon abzuziehen wären zurzeit rund 35 MIO USD Fremdkapital (die Zahl stammt aus der u.g. Financial information der CIG Wireless, s.u.) .

Verbleiben würden 25 Mio. USD für die weiteren Investoren, die im Falle einer Rückzahlung/ Rücknahme von Anteilen zurzeit in der folgenden Rangfolge und Höhe zu bedienen sein dürften:

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Welche Funktion hat die H|B Advisors LLP von Rechtsanwalt Dr. Herbst und Rechtsanwältin Dr. Anke Bauermeister?

Vor etwa 1,5 Jahren haben wir darauf hingewiesen, dass die Kanzlei Herbst Bröcker u.a. in Person des Herrn Rechtsanwalt Dr. Christian Herbst eine große Zahl an BAC Gesellschaften sowie deren Lenker und Denker vertrat. Damals wurde dies grafisch wie folgt dargestellt:

 

Spinnennetz erweitert

Aktuell dürften zumindest noch die Herren Beiten, Weil und Przybyl persönlich, Piotr Gomola, sowie die MfAM und die diversen InfraTrust-Fonds von Herbst Bröcker vertreten werden.

Nachdem die Kanzlei Herbst Bröcker bereits diverse Klagen für u.a. ehemalige BAC-Verantwortliche gegen Oliver Schulz und sein Unternehmen eingereicht hatte, ließ es sich Dr. Herbst schließlich nicht nehmen, auch persönlich als Kläger aufzutreten.

Angeblich könne ihm durch die nicht zutreffende Äußerung, dass er die ordnungsgemäße Einladung der außerordentlichen Gesellschafterversammlungen der InfraTrust-Fonds 6 und 8 von Juni 2013 festgestellt habe, Schaden entstehen. Wie das Landgericht Berlin nun in dem von Dr. Herbst angestrengten Verfahren aber festgestellt hat, sei nicht ersichtlich, dass diese Behauptung das Ansehen des Klägers (Dr. Herbst) erheblich gemindert hätte – Dr. Herbst selbst sei nach seinen eigenen Angaben mehr als 1 Jahr nach der Veröffentlichung noch immer kein Schaden bekannt. Dr. Herbst hat nur insofern Recht bekommen, als ihm außergerichtliche Kosten geringen Umfangs zu ersetzen sind und künftig die Behauptung, er habe die ordnungsgemäße Einladung festgestellt, zu unterlassen ist – da der entsprechende Beitrag bereits vor über einem Jahr angepasst wurde, stellt das im Ergebnis allerdings nichts Neues dar. Im Übrigen wurde seine Klage erstinstanzlich (zu 61%) abgewiesen, wogegen Herr Dr. Herbst Berufung eingelegt hat. Die erstinstanzliche, nicht rechtskräftige Abweisung betrifft insbesondere die Anträge auf Feststellung einer Schadensersatzpflicht, Benennung der Adressaten und Richtigstellung.

Interessanterweise stellt das Gericht fest, dass Dr. Herbst eine lange Zeitspanne hat verstreichen lassen zwischen der Veröffentlichung der bemängelten Äußerung und seiner Klage. Das spricht laut Gericht dafür, dass es ihm bei dem Richtigstellungsantrag nicht um die Wiederherstellung seines guten Rufs, sondern um die Schädigung der Beklagten (also von Oliver Schulz) geht. Dem muss man nichts hinzufügen ….

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Börsenwert der CIG Wireless dramatisch gesunken

Die Entwicklungen bei der CIG Wireless gehen weiter. Inzwischen wurde der Unternehmenssitz nach Wellington, Florida, verlegt; die neue Adresse lautet 11120 South Crown Way,  Suite 1,  Wellington, Florida 33414, USA.

Büro CIG Büro CIG 2

Der Börsenwert der CIG ist mittlerweile auf nur noch 10 Millionen US-Dollar gesunken. Eine dramatische Entwicklung für ein Unternehmen, in das zunächst die Masten der InfraTrust-Fonds 2, 5 und 9 eingebracht wurden, dann einen Kredit über 32 Millionen US-Dollar bei Macquarie aufgenommen hat (der mit knapp 10% verzinst wird) und bei dem anschließend Fir Tree mit 35 Millionen US-Dollar eingestiegen ist (was mit 9% verzinst wird) und dafür Vorzugsaktien erhalten hat. Der Großteil des Börsenwertes scheint vernichtet. (mehr …)

Anleger ficht Beschlussfassung im LifeTrust 6 an

Der erste Anleger hat wesentliche Teile der auf der außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 30.01.2014 ergangenen Beschlussfassung im LifeTrust 6 zur Durchführung der Liquidation der Gesellschaft angefochten.

Unter TOP 5 hatte die Fondsgeschäftsführung folgende Ergänzung des Gesellschaftsvertrages zur Abstimmung gestellt:

“ein Anleger nach Auflösung der Gesellschaft (Liquidation)

a) einer anderen Art der Auskehr des jeweiligen Liquidationserlöses (z. B. Übernahme von Forderungen) zustimmt, oder

b) eine Barabfindung auf Grundlage der vom Wirtschaftsprüfer zu prüfenden Liquidationsbilanz zum 31.12.2014 als jeweiligen Liquidationserlös erhalten wird, wobei für die Fälligkeit und den Anspruch auf Auszahlung des Betrages die gesellschaftsvertraglichen Regelungen (Stundung) gelten. Die Auszahlungsverpflichtung und -abwicklung kann auf einen Dritten übertragen werden.

In den unter Buchstabe a) und b) genannten Fällen scheiden die Anleger abweichend von sonstigen Regelungen dieses Gesellschaftsvertrages aus der Gesellschaft aus, auch wenn der Betrag noch nicht (vollständig) ausgezahlt bzw. ein anderer Vermögensgegenstand noch nicht übertragen wurde. Die Geschäftsführung/Liquidatorin kann mit einzelnen Anlegern unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungsgrundsatzes abweichende Vereinbarungen hinsichtlich der Gesellschaftsbeteiligung einschließlich einer Übernahme von Vermögenswerten zum Zwecke der Fortführung vereinbaren. Die Treuhandkommanditistin ist verpflichtet, im Fall des Ausschlusses bzw. Ausscheidens von Treugebern, gleich aus welchem Grund, ihre Einlage im Innen- und Außenverhältnis, insbesondere durch Herabsetzung ihrer Hafteinlage im Handelsregister, insoweit zu reduzieren.“

Zudem wird folgende Ergänzung des Gesellschaftsvertrages angefochten:

“Nach der Auflösung wird die Gesellschaft abgewickelt. Abwicklerin (Liquidator) ist die Komplementärin, die die ILMG Management GmbH oder eine von ihr bevollmächtigte Person/Gesellschaft mit der Abwicklung beauftragen kann. Der Liquidator ist einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.“ (mehr …)

BAC bei Rückübertragung der Anteile an der IT Anlegerschutz Fondsverwaltung GmbH endgültig gescheitert

Bereits 2013 hatte das Landgericht Berlin die Klage der BAC (mittlerweile auf den Einzelkaufmann Piotr Gomola verschmolzen und firmierend unter Gomola e.K.) auf Herausgabe der Anteile an der IT Anlegerschutz Fondsverwaltung GmbH abgewiesen. Gegen das Urteil (Az. 36 O 154/12) hatten die Anwälte von Herbst Bröcker im Namen der BAC Berufung eingelegt.

Nun ist die BAC bzw. Herr Gomola bei ihren Versuchen, die rechtmäßige Übertragung der Anteile rückgängig zu machen, endgültig gescheitert. Am 16. Juni 2014 hatte Herbst Bröcker die mit Schriftsatz vom 29.07.2013 eingelegte Berufung zurückgenommen; am 20. Juni 2014 beschloss das Kammergericht Berlin, dass die BAC/Gomola e.K. keine weitere Berufung einlegen kann und dass sie die durch die Berufung entstandenen Kosten zu tragen hat. Das bereits 2013 gefällte Urteil gegen die BAC ist somit rechtskräftig. (mehr …)

CIG Wireless verzeichnet erneut hohe Verluste

Die CIG Wireless hat ihren Börsenbericht für das erste Quartal 2014 veröffentlicht. Die dazugehörige Pressemitteilung klingt im ersten Teil noch sehr positiv, im weiteren Verlauf aber offenbart sich die nach wie vor angespannte Situation der CIG Wireless.

Der Reihe nach: Die Einnahmen beliefen sich aufgrund von Mastzukäufen in den ersten 3 Monaten des Jahres auf rund 1,6 Millionen US-Dollar – im Vorjahresquartal waren es 0,5 Millionen Dollar. Der Loss from Operations (operativer Verlust) bleib im ersten Quartal 2014 mit rund 2 Millionen Dollar auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. So weit, so gut.

Der Nettoverlust (Net Loss) der CIG Wireless hat sich allerdings dramatisch entwickelt: Lag er im ersten Quartal 2013 noch bei rund 2,4 Millionen Dollar, waren es dieses Jahr rund 18,3 Millionen Dollar – der Nettoverlust ist um mehr als das 7-Fache angestiegen. Die CIG Wireless nennt als Grund für den enormen Anstieg des Nettoverlusts insbesondere die Veränderungen bei der Bewertung von Derivaten (14,7 Millionen Dollar) sowie höhere Zinszahlungen aufgrund der im September 2012 aufgenommenen Kreditlinie bei Macquarie. (mehr …)

LifeTrust-Fonds – Was bedeuten die Ende 2013 erfolgten Umstrukturierungen?

Den LifeTrust-Fonds sind auch noch die letzten, mittelbar über den LTAP gehaltenen Policen genommen worden. Anders können die aktuellen Entwicklungen bei den LifeTrust-Fonds kaum interpretiert werden, wenn man sich die Einladungen vom 14. Januar 2014 zu den außerordentlichen Gesellschafterversammlungen und die bereits erfolgten Beschlussfassungen im Detail anschaut. Das Erschreckende: Die Anleger scheinen mehrheitlich die Hoffnung aufgegeben zu haben und sich in das ihnen aufoktroyierte Schicksal zu ergeben.

Was ist passiert?

Die Überschrift „Statusbericht/Umstrukturierung“ in den Einladungen zu den Gesellschafterversammlungen könnte bei manchem Anleger vielleicht noch zu aufkeimender Hoffnung geführt haben. Tatsächlich aber wird unter dem Deckmantel der „Umstrukturierung“ die kaufweise Übertragung der Beteiligung am LTAP und damit mittelbar der in 2008 von den Fonds in den LTAP eingebrachten Policen auf eine mittelbar Franz-Philippe Przybyl gehörende Gesellschaft, der Life Trust Holding UG (zukünftig GmbH), angekündigt. (mehr …)