Pressemitteilung: Neue Schadenersatzklage der BAC-Landentwicklungsfonds InfraTrust 2 und 5 unsubstantiiert und aussichtslos – weiterer kläglicher Versuch, vom eigenen Versagen abzulenken

Die Geldvernichtung zu Lasten der InfraTrust-Fonds könnte weitergehen. Trotz der erstinstanzlich zu etwa 90% von den InfraTrust-Fonds verlorenen und damit verlustträchtigen ersten Klage hat Fondsgeschäftsführer Stephan Brückl im Namen der ursprünglich als Landentwicklungsfonds aufgelegten InfraTrust-Fonds 2 und 5 eine weitere Schadenersatzklage gegen Oliver Schulz eingereicht. Die neue Klage hat nach Einschätzung hierzu befragter Anwälte noch weniger Aussicht auf Erfolg als die erste. Es ist davon auszugehen, dass mit der erneuten Stellvertreterklage wie schon mit der ersten von den Fehlleistungen und dem Missmanagement der BAC-Gründer und des aktuellen Fondsmanagements abgelenkt werden soll – auch wenn das die Anleger erneut einen hohen Betrag für Rechtsanwalts- und Gerichtsgebühren kosten sollte. (mehr …)

Handelt es sich um einen April-Scherz oder wer hat die Verbindlichkeiten und Haftungsrisiken von Gomola e.K. übernommen?

Handelt es sich bei der gestrigen Pressemitteilung von Gomola e.K., dem Nachfolger diverser Gesellschaften der BAC Berlin Atlantic Gruppe, um einen Aprilscherz?

Gomola e.K. behauptet in der Pressemitteilung: „Die Gomola e.K. steht weder in Verbindung mit den Gründern der ursprünglichen BAC Gruppe, noch mit deren ehemaligem Vorstand Oliver Schulz bzw. dessen Unternehmen Sworn.“ Dass keine Verbindung zu Oliver Schulz besteht, ist korrekt. Doch wie sieht es mit der angeblich nicht vorhandenen Verbindung zu den BAC-Gründern aus?

Fakt ist, dass Herr Gomola als Firmenadresse die Droysenstraße 5 in Berlin nennt. Dieselbe Adresse gab die BeVS 1. Verwaltungs GmbH im Februar 2013 an – nachdem die BAC angeblich an die ID Immobilien verkauft worden war. Ein Märchen, wie sich später herausstellte: Tatsächlich hatte die BAC sämtliche „Restgesellschaften nur fusioniert und umbenannt, aber – entgegen der insofern irreführenden Pressemitteilung – nicht an die ID Immobilien verkauft; die ID Immobilien erhielt offenbar nur die Firmenbezeichnung. Herr Gomola hat also offenbar nicht nur einen „Firmenmantel“ erworben, sondern auch gleich noch das Büro übernommen. Ein interessanter „Zufall“. Auf dem Schild des Büroservices in der Droysenstraße steht Gomola e.K. übrigens noch nicht. Dort ist weiterhin Gomolas Vorgänger Erkan Sarikaya mit der Esarik Projektmanagement GmbH aufgeführt. (mehr …)

Warum musste für die „Umstrukturierung“ der LifeTrust-Fonds schon im Januar eine außerordentliche Gesellschafterversammlung einberufen werden?

Die ordentlichen Gesellschafterversammlungen der LifeTrust-Fonds finden in der Regel im Sommer statt. Für 2014 aber wurden für die LifeTrust-Fonds 2, 6, 7 und 11 außerordentliche Gesellschafterversammlungen für Ende Januar einberufen. Auf diesen Versammlungen sollte über die Umstrukturierung der LifeTrust-Fonds abgestimmt werden.

Warum mussten die Anleger Hals über Kopf eine solche schwerwiegende Entscheidung treffen? Hat es vielleicht damit zu tun, dass der Versicherungsnehmer einer Police des LT 6 im Hospiz liegt? Hier ist davon auszugehen, dass die Versicherungssumme in Höhe von 5 Millionen US-Dollar demnächst fällig werden wird.

Auf den Gesellschafterversammlungen sollten die Anleger nun den Weg dafür bereiten, dass die Life Trust Holding – übrigens zu 100% im Besitz von Franz-Philippe Przybyls ILMG Management GmbH – zur 100%-Gesellschafterin des Life Trust Asset Pools wird, in den die Fonds 2008 ihre Policen eingebracht haben. Die Beteiligungen der Fonds werden an die Life Trust Holding verkauft.

Was bedeutet die Umsetzung dieses Schritts für die zu erwartende Ablaufleistung?

Da die Policen nach der Umstrukturierung nicht mehr dem Life Trust Asset Pool gehören, sondern der Life Trust Holding – und damit quasi Franz-Philippe Przybyl –, fließt die Ablaufleistung nicht mehr über den LTAP dem an ihm beteiligten LT 6 zu, sondern der Life Trust Holding.

Es ist angesichts dieser Konstellation fraglich, inwieweit die Anleger der LifeTrust-Fonds – die aufgrund des Missmanagements der BAC-Gründer Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl hohe Verluste in Kauf nehmen müssen – nun noch davon profitieren, dass tatsächlich einmal eine Police fällig wird. Es könnte die Gefahr bestehen, dass Franz-Philippe Przybyl und die ILMG zugreifen, um ihre „Forderungen“ zu bedienen.

Pressemitteilung: Nächstes erfolgreiches Urteil auf Zahlung gegen die BAC Berlin Atlantic Capital – Vereitelung der Durchsetzung von Ansprüchen von BAC-Anlegern und Vertrieben durch Umstrukturierung zu befürchten

Das Landgericht Berlin hat zugunsten von Oliver Schulz ein Urteil auf Zahlung und Herausgabe von Dokumenten erlassen, das Schulz die Vollstreckung dieser Ansprüche gegen die ehemalige BAC Berlin Atlantic Capital GmbH, die heutige Gomola e. K., ermöglicht. [Anmerkung: Gegen das Versäumnisurteil wurde mittlerweile Einspruch eingelegt, es ist nicht rechtskräftig.] Zuvor hatten das Landgericht und das Kammergericht bereits in einer von Schulz gegen die ehemalige BAC eingereichten Urkundenklage insgesamt zwei Mal zugunsten von Schulz entschieden (Az.: 6 O 197/11).

„Mit dem neuen Urteil wird erneut klar, dass die BAC-Verantwortlichen ihren Verpflichtungen nachkommen müssen. Das Gericht hat nun auch weitere Zahlungsansprüche und u.a. einen Anspruch auf die Herausgabe eines Versicherungsvertrages ausgeurteilt“, erläutert Oliver Schulz. Die Ansprüche sollen zeitnah vollstreckt werden. „Sollte der Rechtsnachfolger der ehemaligen BAC seiner gerichtlich festgestellten Zahlungsverpflichtung nicht nachkommen, werden wir Herrn Gomola, auf den die BAC mittlerweile verschmolzen wurde, im Rahmen der Vollstreckung letztlich zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung durch einen Gerichtsvollzieher auffordern lassen.“
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Pressemitteilung: BAC-Gründer verkürzen erneut die Tatsachen – Staatsanwaltschaft kann keine Aussage über Richtigkeit der Wertfeststellungen durch BAC-Gründer treffen

Entgegen der Behauptungen der Gründer der ehemaligen Berlin Atlantic Capital Gruppe (BAC), Stefan Beiten, Franz-Philippe Przybyl und Nikolaus Weil, spricht die Staatsanwaltschaft Berlin die Herren nicht von jedem Vorwurf der Untreue frei. Tatsächlich stellt die Staatsanwaltschaft vielmehr fest, dass es Fonds-zu-Fonds-Transaktionen bei den LifeTrust-Fonds gab. Zudem sei der Staatsanwaltschaft eine Aussage über die Richtigkeit der für die einzelnen Policen festgestellten Werte im Einzelnen nicht möglich gewesen.

Im Zuge der Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue gegen Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl (Az.: 241 Js 14/12) hat die Staatsanwaltschaft diverse Durchsuchungsbeschlüsse in den Privat- und Geschäftsräumen der BAC-Gründer vollstreckt und mehrere Zeugen vernommen. „Gerade ein bestehender Anfangsverdacht war Bedingung für die Durchsuchungen. Denn nur in diesem Fall sind Durchsuchungen überhaupt möglich“, stellt Oliver Schulz fest. „Nun davon zu sprechen, dass die Ermittlungen nach den Durchsuchungen und Beschlagnahmungen sowie diversen Zeugenvernehmungen mangels jeglichen Anfangsverdachts eingestellt worden  seien, zeigt wieder einmal, dass die Herren die Tatsachen zu ihren Gunsten verdrehen.“ (mehr …)

Pressemitteilung: Schadenersatzklage von Stefan Beiten unsubstantiiert und inhaltsleer – Verantwortliche des BAC-Desasters sind allein die BAC-Gründer selbst

Die von BAC-Gründer Stefan Beiten über eine „seiner“ Gesellschaften, die Media Management GmbH [Anmerkung: laut Handelsregistereintrag vom 5. Juni 2014 firmiert die Media Management GmbH mittlerweile unter Argo Ventures GmbH mit den Geschäftsführern Stefan Beiten und Juliane Beiten], eingereichte Schadenersatzklage gegen Oliver Schulz wegen angeblicher Schädigung der BAC-Gruppe und persönlicher Bereicherung ist unsubstantiiert und inhaltsleer. „Die Schädigung der BAC-Gruppe ist einzig und allein auf das Missmanagement der BAC-Gründer Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl zurückzuführen“, stellt Oliver Schulz fest. Zudem hätten die BAC-Gründer bereits 2011 die Vorwürfe wegen angeblicher Bereicherung zurückgenommen. „Die Klage ist eine Nebelbombe, die von den Fehlern der tatsächlich Verantwortlichen, den BAC-Gründern, ablenken soll.“

Oliver Schulz wechselte Mitte August 2008 zur BAC-Gruppe. Wie ein Schreiben von BAC-Gründer Stefan Beiten an seine Mitgesellschafter Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl zeigt, war die finanzielle Situation der BAC bereits 2008 äußert angespannt. Ein Auszug aus dem Schreiben von Stefan Beiten:

„Zur Erinnerung die wesentlichen Unternehmensparameter zum 31.12.2008 waren:

  • € 8 Mio Verlust in der BAC Gruppe (offbalance sheet finanziert).
  • € 2 Mio Genusscheinsdarlehen sind verbraucht
  • die Kosten des Unternehmens sind explodiert
  • die Fonds der IMD werden einen EK Verlust von mindestens € 20 Mio ausweisen, das Geschäftsmodell ist gescheitert, die bestehenden Strukturen sind nicht funktionabel.
  • die CIG hat Opportunitäten geschaffen aber keine Organisation, Geschäftsmodell und Management und ist dabei, wie bei IMD aus dem Ruder zu laufen
  • die Wachovia Faciltity über $ 500 Mio ist nicht in die Organisation integriert, es gibt keinen Rollout, keine Organisations- oder sonstigen Prozesse, keinen LTAP Businessplan
  • die Etablierung des LTAP als Schweizer Fonds mit einer BAC Organisation in der Schweiz ist gescheitert.
  • sämtliche Teilbereiche und Tochterunternehmen der Gruppe müssen komplett reorganisiert werden
  • es existieren auf jedweder Ebene keine belastbare betriebswirtschaftliche Organisation oder Strukturen, kein nennenswertes Controlling und Liquiditätsplanung, keine funktionierenden Prozesse, Systeme und Reporting. Die Unternehmensgruppe ist ein Patchworksystem ohne Führung und innerer Logik.“

„Wie diese Zusammenfassung der Situation der BAC von Stefan Beiten selbst deutlich zeigt, haben die BAC-Gründer lange vor meinem Wechsel zur BAC die kritische Situation des Unternehmens selbst verschuldet“, führt Schulz aus. „Nun mich als angeblichen ‚Schädiger der BAC‘ darstellen zu wollen, dient nur dem Zweck, von dem eigenen Versagen der drei Herren abzulenken.“ (mehr …)

Weitere Schadenersatzklage gegen BAC-Gründer Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl eingereicht – Begründung: „Umgekehrter Anstellungsbetrug“ durch Vorspiegelung falscher Tatsachen

In den vergangenen Jahren haben Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl nicht nur Tausende Anleger wieder und wieder fehlinformiert. Den Anlegern drohen Schäden in dreistelliger Millionenhöhe. Auch Oliver Schulz haben die Herren hinters Licht geführt, getäuscht und belogen. Aus diesem Grund hat er eine Schadenersatzklage beim Landgericht Berlin gegen Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl eingereicht (Az.: 31 O 76/14).

Als ihn die Herren 2008 über einen Headhunter angeworben haben, schilderten sie ihm die BAC als kerngesundes, aufstrebendes Unternehmen mit herausragendem Zukunftspotential. Dabei „vergaßen“ es Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl in den Gesprächen vor seiner Einstellung ganz einfach, ihn darüber zu informieren, dass der US-Policenmarkt (der zu dem Zeitpunkt den Hauptteil des BAC-Geschäfts ausmachte) nicht so positiv-dynamisch war wie in den LifeTrust-Prospekten beschrieben, und dass es sich tatsächlich um ein schwieriges Marktumfeld ohne ausreichendes Angebot und ohne ausreichende Nachfrage nach Lebensversicherungspolicen handelte.

Auch dass es aus diesem Grund zu Fonds-zu-Fonds-Transaktionen zwischen LifeTrust-Fonds gekommen war, bei denen zusätzlich Gebühren für BAC-Gesellschaften anfielen, erwähnten die BAC-Gründer nicht. Und sie verschwiegen noch dazu, dass die beeindruckende und ausdrücklich beworbene vorzeitige Auflösung von zwei Fonds der LifeTrust-Reihe nur durch Fonds-zu-Fonds-Transaktionen bewerkstelligt werden konnte und am freien Markt durch Verkäufe an fremde Dritte nicht zu realisieren gewesen wäre. (mehr …)

InfraTrust Premium 9: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren nach nur wenigen Wochen ein

PR-Berater Uwe Wolff, der sich bereits diverse Male mit der lautstarken Verbreitung von Unwahrheiten und verdrehten Tatsachen zugunsten der BAC-Verantwortlichen Stefan Beiten, Nikolaus Weil und Franz-Philippe Przybyl sowie Stefan Brückl hervorgetan hat, schrieb am 23. Januar 2014 in einer Pressemeldung über eine im Januar 2014 von der Geschäftsführung des InfraTrust Premium 9 eingereichte Strafanzeige gegen Oliver Schulz wegen angeblicher Untreue. Zur Erinnerung: Oliver Schulz war nur für eine relativ kurze Zeit überhaupt Geschäftsführer des InfraTrust Premium 9.

Dass an den Vorwürfen nichts dran ist, zeigt sich auch dadurch, dass er zu eben dieser Strafanzeige bereits mit Datum vom 14. Februar die Mitteilung erhalten hat, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat. (mehr …)

20 Millionen Aktienoptionen für CIG-Mitarbeiter – weitere Verschlechterung für InfraTrust-Anleger zu befürchten

Informationen aus einem aktuellen Börsenbericht der CIG Wireless lassen befürchten, dass die Anleger der InfraTrust-Fonds 2, 5 und 9, die – mehr oder eher weniger freiwillig – Aktien an der CIG Wireless bzw. der CIG, LLC halten, mit einer weiteren Schwächung ihrer Position rechnen müssen: Die CIG kann im Rahmen eines „Employee Benefit Plan“ 20 Millionen Aktienoptionen an ihre Mitarbeiter ausgeben.

Die Mitarbeiter können Common Stocks, also Stammaktien, erwerben. Damit könnten dann auch sie in der Rangfolge vor den Anlegern stehen, die mit ihrem Kapital wesentlich zur Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs der CIG Wireless beigetragen haben. Denn die Anleger rangieren mit ihren Minority Interests lediglich auf Rang 5 (dem letzten Rang) und damit weit hinter Macquarie, Fir Tree und eben den Common Stocks der CIG-Mitarbeiter. (Mehr zu der fragwürdigen Position der Anleger lesen Sie in dem Beitrag „Angebliche Erfolgsmeldungen zur CIG Wireless sind ein Desaster für IT 2, 5 und 9 – Stephan Brückl verschweigt die negativen Auswirkungen“.) (mehr …)

InfraTrust-Anleger halten sich bei Gesellschafterdarlehen zurück – neuer Überzeugungsversuch gestartet

Die InfraTrust-Anleger zeigen sich weiterhin sehr zurückhaltend bei der Gewährung von Gesellschafterdarlehen. Seit Ende November wirbt Fondsgeschäftsführer Stephan Brückl bei den Anlegern verschiedener InfraTrust-Fonds darum, der Fondsgeschäftsführung neues Kapital zur Verfügung zu stellen, bislang anscheinend mit geringem Erfolg. Hinweisen zufolge wurden von den im InfraTrust 2 benötigten 1,882 Millionen Euro bislang erst 290.000 Euro eingeworben – das würde gerade einmal 15% entsprechen. Die Zurückhaltung der Anleger ist allerdings nicht unbedingt verwunderlich, handelt doch die Fondsgeschäftsführung aus Sicht von Oliver Schulz nicht unbedingt im Interesse der Anleger. So sind z.B. nachweislich Fondsgelder (gesellschaftsvertragswidrig) verwendet wurden, um fremde Kosten zu begleichen. (mehr …)